
Pop-up-Store – was sollte man beachten?
Etwas Neues taucht auf – etwas Interessantes und Zeitlich Begrenztes, das man sich unbedingt ansehen muss. Wir sprechen über einen der großen Trends im Bereich Ladenbau – die Einrichtung eines Pop-up-Stores.
Temporäre Verkaufsflächen, die für einen begrenzten Zeitraum öffnen – in Einkaufszentren, auf dem Weg zum Strand, in leerstehenden Ladenlokalen oder auf Events. Warum sollte man also einen Pop-up-Store eröffnen? Was gilt es zu beachten – und wie sollte man beim Ladenbau vorgehen? In diesem Artikel klären wir die wichtigsten Aspekte rund um das trendige Konzept Pop-up-Store.
Möchte Ihre Marke neue Ideen oder Märkte testen, ohne ein großes finanzielles Risiko einzugehen? Der Pop-up-Store ist ein temporäres Konzept – von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten – und eine gute Möglichkeit, neue Märkte auszuprobieren. Gleichzeitig kann es für Kunden leichter sein, eine Kaufentscheidung zu treffen, da das Geschäft nicht dauerhaft existiert – es „poppt auf“ und verschwindet wieder.
Ein Pop-up-Store eignet sich besonders für Sie, wenn Sie:
- saisonale Produkte verkaufen
- Ihre Produkte einer völlig neuen Zielgruppe vorstellen möchten
- einen neuen Standort oder Markt testen möchten
- die Einführung eines neuen Produkts bewerben möchten
- eine neue, spannende Art der Produktpräsentation suchen
Welche Ladeneinrichtung passt am besten zu einem temporären Konzept?
Die Einrichtung eines Pop-up-Stores bedeutet, einen attraktiven und zugleich funktionalen Raum für Kunden zu schaffen. Grundsätzlich ähnelt die Ausstattung der eines regulären Geschäfts, wird jedoch an den jeweiligen Raum angepasst. Regale, Produktständer und Podeste sollten flexibel und leicht umstellbar sein. Da es sich um ein temporäres Geschäft handelt, ist integrierter Stauraum sinnvoll, damit Produkte schnell nachgefüllt werden können. Häufig wird mit mutigerem Design und kräftigeren Farben gearbeitet, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und die Markenidentität widerzuspiegeln. Auch die Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle – sowohl zur Produktinszenierung als auch zur Schaffung der passenden Atmosphäre. Durch die Kombination all dieser Elemente entsteht ein ansprechender und funktionaler Pop-up-Store.
Welche Vorteile bietet ein Pop-up-Store?
Da ein Pop-up-Store zeitlich begrenzt ist, sind Miet- und Betriebskosten häufig geringer als bei einem dauerhaften Geschäft. Dadurch können Märkte getestet werden, ohne große Investitionen tätigen zu müssen. In vielen Einkaufszentren stehen leerstehende Flächen zur Verfügung, die sich ideal für Pop-up-Stores eignen. Die zeitliche Begrenzung erzeugt oft zusätzliche Aufmerksamkeit und ein Gefühl von Exklusivität, was das Interesse an der Marke steigern kann. Zudem bietet sich die Möglichkeit, direkt mit Kunden zu interagieren. Für Online-Händler schafft ein Pop-up-Store die Gelegenheit, Produkte erlebbar zu machen – Kunden können sie sehen, anfassen und ausprobieren. Darüber hinaus können Pop-up-Stores Teil einer größeren Marketingstrategie sein, etwa zur Einführung neuer Produkte oder Kooperationen oder um die Marke innovativ zu präsentieren.
Wie startet man mit einem Pop-up-Store?
Was möchten Sie mit Ihrem Pop-up erreichen? Soll ein neues Produkt eingeführt, ein Markt getestet oder Aufmerksamkeit für Ihre Marke geschaffen werden? Nachdem die Ziele definiert sind, wählen Sie Standort und Zeitpunkt sorgfältig aus. Analysieren Sie, wo sich Ihre Zielgruppe befindet – im Einkaufszentrum oder auf einem bestimmten Event? Vielleicht gibt es passende Partner für Kooperationen. Eine Variante ist das „Store-in-Store“-Konzept, bei dem Sie eine Fläche innerhalb eines bestehenden Geschäfts mieten. Stellen Sie sicher, dass alle erforderlichen Genehmigungen und Lizenzen vorliegen. Ebenso wichtig ist eine durchdachte Marketingstrategie – nutzen Sie soziale Medien, Influencer oder andere Kanäle, die zu Ihrer Zielgruppe passen.
Beispiele erfolgreicher Pop-up-Konzepte
Viele Marken aus unterschiedlichen Branchen haben Pop-up-Stores erfolgreich eingesetzt, um Aufmerksamkeit zu schaffen und einzigartige Kundenerlebnisse zu bieten. Ikea setzt auf saisonale Angebote und eröffnete beispielsweise einen Pop-up-Store mit Weihnachtsfokus. Amazon betreibt nachhaltige Pop-up-Stores, in denen Produkten eine zweite Chance gegeben wird. Ein eher außergewöhnliches Beispiel ist der Markt aus Jokkmokk, der durch Schweden reist und temporär in Einkaufszentren auftaucht. Dort werden Rentierfelle, Würste und traditionelles Kunsthandwerk angeboten – Produkte mit begrenzter Nachfrage, die sich nicht für ein dauerhaftes Geschäft eignen, aber als jährliches Event großes Interesse wecken.
Der Pop-up-Store der Zukunft?
Amerikanische Beauty-Marken haben mit Pop-up-Stores in Städten wie New York, Paris und London große Erfolge erzielt. Stilvolle Räume mit Spiegeln und floralen Elementen erzeugen Aufmerksamkeit in sozialen Medien. Zukünftige Pop-up-Stores werden vermutlich noch innovativer und flexibler sein – mit temporären Installationen an unerwarteten Orten, etwa im öffentlichen Nahverkehr oder in Parks. In London sind Container zu beliebten Standorten für temporäre Geschäfte, Cafés oder Galerien geworden. Sie bieten hohe Flexibilität und lassen sich vielseitig anpassen. Insgesamt werden Pop-up-Stores der Zukunft noch individueller, kreativer und stärker auf Interaktion ausgerichtet sein.
Benötigen Sie Unterstützung bei der Entwicklung eines Pop-up-Stores? Wir von Norco Interior helfen Ihnen gerne weiter. Wir verfügen über umfassende Erfahrung in der Umsetzung temporärer Store-Konzepte. Ein Beispiel ist L:A BRUKET bei Åhléns – ein Store-in-Store-Konzept, das für eine Woche präsentiert wurde. Dafür entwickelten wir eine flexible Ladeneinrichtung, die sich schnell montieren und wieder abbauen ließ. Möchten Sie mehr erfahren? Kontaktieren Sie uns hier.





